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Sonja Steger, Toni Colleselli (a cura di)

Was für ein Theater!

Rudi Ladurner und das Theater in der Altstadt Meran/o

Diese Publikation ist eine Hommage an den Theatermenschen Rudi Ladurner und ein Rückblick auf die Geschichte und Geschichten des Theater in der Altstadt, welcher gleichzeitig anregen will, zuversichtlich in die Zukunft dieser Meraner Theaterinstitution zu blicken.


 

Rudolf „Rudi“ Ladurner(1952–2019) hat ab den späten 1980er Jahren das Theater in Südtirol entscheidend mitgeprägt, ja man kann sagen, er war ein Pionier des anspruchsvollen, engagierten, professionellen Theaters in diesem Land. Und vor allem war er eine herausragende Persönlichkeit des kulturellen Lebens in Meran.
Rudis Einsatz, seine Willenskraft und Hartnäckigkeit, aber auch seine Professionalität, seine soziale Haltung, seine Lust am Spiel und an der politischen und kulturellen Debatte haben Meran und das Theater in der Altstadt, dessen Intendant und „Hausmeister“ er dreißig Jahre lang war, zu einem Bezugspunkt für das Theater- und Kulturleben in ganz Südtirol gemacht.
In den Beiträgen des Buches spiegeln sich die wichtigsten Etappen seines Lebens wider. Freundinnen und Freunde, Weggefährten und Theaterliebhaber erzählen mit Leidenschaft, manchmal mit Ironie, immer aber mit Begeisterung von den gemeinsamen Erfahrungen und dem gemeinsam Geschafften. Manchmal scheint etwas Nostalgie durch, manchmal Trauer, immer aber Bewunderung und Anerkennung. Sehr oft auch Dankbarkeit.
Die zahlreichen Fotografien im Buch, viele von Andreas Marini, aber auch von Freunden aus unterschiedlichen Lebensabschnitten wecken Erinnerungen und geben Einblick in Rudi Ladurners Leben und Wirken.

Im Nikolaus-Pfarrsaal am Oberen Pfarrplatz in Meran, der Spielstätte des Theater in der Klemme, wurde am 20. November 1990 das Theater in der Altstadt mit Georg Büchners Leonce und Lena eröffnet.
Träger waren Rudi Ladurners Verein ZeitTheater und das Theater in der Klemme. In Meran betrat professionelles Theater mit einem breit gefächerten, anspruchsvollen und unterhaltsamen Programm die Bühne. Und das Publikum nahm das Angebot an! Rudi Ladurner, die treibende Kraft hinter dem Projekt, konnte seine Arbeit, die ihn bis dato nach Deutschland, Österreich, Italien und in die Schweiz geführt hatte, nun in seiner Heimatstadt Meran fortsetzen.
Nach dem Umzug des Theater in der Altstadt (1993) in den alten Heizungskeller des Kurhauses hatte Rudi nun endlich sein „eigenes Haus“. In den ersten 10 Jahren wurden über 50 Eigenproduktionen erstellt, 1.000 Vorstellungen geboten und die Schallmauer der 100.000 Besucher durchbrochen.
Das Theater in der Altstadt verstand und versteht sich weiterhin auch als Plattform für vielfältige kulturelle Veranstaltungen: Konzerte, Buchvorstellungen, Kinder- und Jugendtheater und vieles mehr.

Die langjährige rechte Hand von Rudi Ladurner und neue Leiterin des Theater in der Altstadt, Johanna Porcheddu, hat gemeinsam mit ihrem Team das Ruder übernommen. Im Verein ZeitTheater vereinen sich nun alle Protagonisten des TidA, auch die Frauentheatergruppe Phenomena und das Theater in der Klemme.

 

Mit Beiträgen von
Robert Asam • Hans Augustin • Franco Bernard • Paola Bonesi • Ferruccio Delle Cave • Christine Dissertori • Gudrun Esser • Dietmar Gamper • Günther Götsch • Eva Gratl • Petra Haselrieder Ladurner • Theo Hendrich • Thomas Hochkofler • Inga Hosp • Bertrand Huber • Peter Karlhuber • Herbert Kaserer • Sabine Ladurner • Ulrich Ladurner • Hans, Hellmuth, Gerda Ladurner • Helfried Lauckner • Michael Lösch • Andreas Marini • Hans Marini • Liz Marmsoler • Sebastian Marseiler • Katharina Marth • Felix Mitterer • Elisabeth Niedermair Ortner • Christine Perri • Patrizia Pfeifer • Gudrun Pichler • Helga Pichler • Anne Marie Pircher • Giuseppe Pizzo • Helga Plankensteiner • Johanna Porcheddu • Maria Luisa Premer • Robert Reinstadler • Klemens Renoldner • Patrick Rina • Bruni Salner • Torsten Schilling • Siegfried Schneider • Heinrich Schwazer • Magdalena Schwellensattl • Walter Stampfl • Oskar Stricker • Alexander Varesco • Oswald Waldner • Marialuise Wallnöfer




Die Drucklegung dieser Publikation wurde gefördert von

 

 

 

  • Deutsch
  • 2021
  • pp 160 mit zahlreichen Abbildungen
  • EUR 20,00